Springer Nature Open Access-Vereinbarungen unterstützen Forschende in 74 % der EU-Staaten

Vereinbarungen mit Schweizer Konsortium sowie zahlreiche Verlängerungen und Erweiterungen zeigen hohe Nachfrage nach Open Access

Berlin | London | New York, 23. Juni 2026

Die Open-Access-Vereinbarungen (OA) von Springer Nature decken mittlerweile 74 % der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (20 von 27) ab. Sie ermöglichen es allen Forschenden an angeschlossenen Einrichtungen, ihre Arbeiten frei zugänglich zu veröffentlichen und dadurch von größerer Reichweite und Wirkung zu profitieren¹. Im Jahr 2026 hat Springer Nature Vereinbarungen mit nationalen Konsortien in Tschechien, Griechenland und Finnland erneuert – ein Ausdruck der anhaltend hohen Nachfrage und des Mehrwerts dieser Modelle.

Springer Nature treibt zugleich den breiteren europäischen Wandel hin zu OA weiter voran – zuletzt durch die Verlängerung der Vereinbarung mit swissuniversities um vier Jahre. Die transformative Vereinbarung mit Schweizer Hochschulen ermöglicht Forschenden in der Schweiz künftig, über das gesamte Portfolio hinweg OA zu publizieren und unterstützt den nationalen Übergang zu frei zugänglicher Forschung. Diese Entwicklung fügt sich ein in eine neue nationale Vereinbarung in Island sowie die Erneuerung der langjährigen Vereinbarung im Vereinigten Königreich.

Carolyn Honour, Chief Commercial Officer bei Springer Nature, sagte:

„Die fortlaufenden Neuabschlüsse und Verlängerungen unserer Vereinbarungen spiegeln nicht nur die große Nachfrage in der Forschungsgemeinschaft wider, sondern auch deren konkrete Wirkung. Der Wandel wird nicht überall gleich verlaufen, doch die Fortschritte in Europa zeigen, dass lokal angepasste Ansätze einen skalierbaren und nachhaltigen Übergang ermöglichen – mit realem Nutzen für die Community.“

Auch außerhalb Europas wurden 2026 zahlreiche Vereinbarungen erneuert und ausgeweitet, unter anderem in Australien, Neuseeland, Südafrika, Japan und den USA.

Springer Nature verfügt inzwischen weltweit über mehr als 85 transformative Vereinbarungen, die Forschende von über 4.400 Einrichtungen abdecken. Seit 2015 haben diese Vereinbarungen die Veröffentlichung von mehr als 300.000 OA-Artikeln ermöglicht – mit messbaren Vorteilen für Forschende:

  • Höhere Sichtbarkeit: OA-Artikel erzielen sechsmal mehr Downloads, mit insgesamt über 737 Millionen Downloads (2019–2024)
  • Größere Wirkung: Über diese Vereinbarungen veröffentlichte Artikel erhalten im Durchschnitt 1,6-mal mehr Zitationen
  • Breitere gesellschaftliche Reichweite: 62 % der SDG-bezogenen Forschung von Springer Nature wurden 2025 im OA veröffentlicht

Weitere Informationen zu den transformativen Vereinbarungen und zur OA-Strategie des Verlags finden sich im aktuellen Geschäftsbericht sowie im OA-Report 2025.

Fußnoten

¹ Springer Nature hat Open-Access-Vereinbarungen mit 20 der 27 EU-Mitgliedstaaten (74 %). Es handelt sich überwiegend um nationale Vereinbarungen; in Malta besteht stattdessen eine institutionelle Vereinbarung.

Über Springer Nature 

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